482 Mentorinnen und Mentoren

wurden bis zum 31.05.2017 ausgebildet…

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Foto: Projekt MENTO

MENTO-Podcast online

Die Bildungsarbeiter (Sok Yong Lee und Guido Brombach) haben den MENTO-Projektleiter Jens Nieth zum Thema "Funktionaler Analphabetismus" interviewt. 


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Foto: Eva Hoppe / MENTO

Handreichung

Unsere aktuelle Handreichung ist dieses Mal keine Broschüre, sondern eine Mappe, die mit zehn verschiedenen Einlegern zu Themen rund um das Projekt MENTO gefüllt wird. Die Einleger können bei uns bestellt werden, oder online angesehen werden.  


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Foto: Projekt MENTO

MENTO bei Facebook


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www.facebook.com/dgbmento 

Foto: Projekt MENTO

Betriebliche Kooperationspartner des Projekts MENTO …

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Foto: ThyssenKrupp Steel Europe

05. Nachhaltiges Mentoring - Netzwerke bauen

06.05.2015

Seit dem der Startschuss für MENTO gefallen ist, hat sich bereits einiges bewegt. Wir können uns über mehr als 200 engagierte Kolleginnen und Kollegen freuen, die sich im überregionalen Netzwerk des Projektes für Grundbildung und Alphabetisierung einsetzen. Wir haben auch Kooperationsbetriebe gewonnen, die sich Hand in Hand mit unseren Mentorinnen und Mentoren für Menschen einsetzen, die unsere Unterstützung brauchen. Mit den Bezirken Bayern und Baden-Württemberg haben sich dem Projekt Gewerkschaften in zwei bedeutenden Wirtschaftsregionen angeschlossen.   

Unser Seminarprogramm zielt darauf ab, Mentorinnen und Mentoren für ihre Arbeit gegen funktionalen Analphabetismus und für Grundbildung im eigenen Betrieb zu rüsten. Wenn sie die Qualifizierung abgeschlossen haben, dann können sie nicht nur mit der notwendigen Sensibilität an Betroffene herantreten, sondern auch unmittelbare Hilfestellungen bieten. Die hier aufgeführten Beispiele zeigen nicht nur die vielfältigen Formen, die Mentoring-Prozesse annehmen können. Sie zeigen auch, dass unsere Mentorinnen und Mentoren gebraucht werden. Aber die direkte Hilfe vor Ort ist nur der erste Schritt. Unsere Aufgabe muss es sein, den zweiten Schritt zu machen.

Das Projekt MENTO hat bereits zahlreiche Prozesse in Gang gesetzt. Jetzt liegt es an uns, die freiwerdenden Potenziale aufzunehmen und in nachhaltige Strukturen zu gießen. Wir müssen feste Anlaufstellen für Betroffene schaffen und sie in das bestehende Netzwerk einweben. Gemeinsam mit den engagierten Kolleginnen und Kollegen vor Ort und den betrieblichen Akteuren wollen wir dauerhafte Knotenpunkte etablieren.

Eine der Kernideen des Projektes war von Anfang an die regionale und überregionale Vernetzung. Das Fundament dafür ist gelegt. Unsere Mentorinnen und Mentoren treffen sich zum Beispiel regelmäßig zu bezirksweiten Reflexionstreffen. Um Analphabetismus und fehlender Grundbildung wirksam entgegentreten zu können, müssen wir aber auch die überregionale Verknüpfung voranbringen. Nur so können Best-Practice-Beispiele aus einer Region auch den Kolleginnen und Kollegen der anderen Regionen zu Gute kommen. Nur so können wir die Auswirkungen fehlender Lese- und Schreibkompetenzen abfangen und Betroffenen die selbstbestimmte und angstfreie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. 

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Auf Augenhöhe – Mentoring für Grundbildung und Alphabetisierung" entnommen.